Welttag der Sozialen Gerechtigkeit

Film zeigt globale Zusammenhänge

Wasser und Landwirtschaft sind Themen

Lohra-Kirchvers (has). Die Dokumentation "Unsere Erde" mit Bildern und Erklärungen über die globalen Zusammenhänge von Landwirtschaft, Überproduktion und Verbrauch von Ressourcen ist in Kirchvers gezeigt worden.

Eingeladen dazu hatten die Grünen aus Lohra. Der Vorführung schloss sich eine Diskussion an.

Der Film von Yann Arthus-Bertrand ging in eindrucksvollen Bildern auf den Getreideanbau für Viehfutter, die Überproduktion, das Kultivieren von Monokulturen, den Verbrauch von Wasser und Erdöl und die Auswirkung dieser verschwenderischen Produktionsweise ein. Die Luftaufnahmen präsentierten farbgewaltige Eindrücke unseres Planeten und erklärten komplexe Zusammenhänge auf verständliche Weise.

Wie es dazu kommt, dass immer dieselbe Menge an Wasser auf der Erde ist und trotzdem Wassermangel herrschen kann und wie ungleich die Verteilung dieser wertvollen Ressource ist, war ein Beispiel. Eine Zahl, die den Gästen besonders im Gedächtnis blieb, war, dass 20 Prozent der Erdbevölkerung rund 80 Prozent der Ressourcen verbrauchten.

Im Anschluss stellte Peter Heinze von der Ortsgruppe die Frage "Was hat der Film mit Lohra und mit uns zu tun?" zur Diskussion. Die Verknüpfung zwischen den globalen Ereignissen aus dem Film zu und den hiesigen Bedingungen war schnell gefunden. So führte die Forderung nach mehr Biodiesel der EU dazu, dass eine bestimmte Sorte Ölpalmen in Haiti vermehrt angebaut wurde, wodurch die Produktion von Nahrungsmitteln litt, wurde gesagt.

Auch die Milchproduktion war Thema der Diskussion.

"Niedrigpreise belasten Bauern"

Die Niedrigpreise importierter Milch schadeten den regionalen Bauern, die nicht mehr von ihren Erzeugnissen Leben könnten. Das Projekt "Die faire Milch" und dessen Unterstützung als Konsument sei der erste Schritt, den die Verbraucher in der Gemeinde machen könnten, sagte Patrick Voyé.

Auch der Bau von Discountern am Beispiel Lohra nahmen sich die Diskussionsteilnehmer vor. Die großen Ketten verdrängten kleinere Familienbetriebe, wie Bäckereien und Metzger, wurde kritisiert. Selbst wenn es mehr Aufwand beim Einkaufen bedeute, könne jeder sich für regionale Produkte, Geschäfte und Händler entscheiden.


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Dokument erstellt am 03.03.2011 um 17:21:09 Uhr

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